Kokospalme

Die Kokospalme (auch: Kokosnusspalme), ist eine Palme der tropischen und subtropischen Regionen dieser Erde. Diese Palmenart prägt die Strände in tropischen Regionen, wie kaum eine andere Pflanzenart. Für die Menschen ist diese Palme eine sehr wichtige und nützliche Pflanze.

Steckbrief

Kokosnuss
Kokosnusspalmen

Cocos nucifera

  • Verbreitungsgebiet: gesamter Tropengürtel, vor allem Südostasien, Indien, Südamerika
  • Wuchshöhe: 20 - 25 Meter, max. 30 Meter
  • Temperaturbereich: ab 20°C, durchschnittlich 27°C
  • Standort: sonnig, Jungpflanzen schattig, oft an Stränden
  • Nutzung: Kokosnuss als Nahrungsmittel, Schalen, Bast. Blätter als Dachabdeckung.

Beschreibung

Kokosnusspalmen werden im Schnitt 20 bis 25 Meter hoch. An der Spitze des relativ dünnen Stammes sitzt ein Schopf von Palmwedeln. Diese Palmwedel können bis zu sieben Meter lang werden. Die Palmwedel sind stark gefiedert und so gebaut, das sie dem Wind nur wenig Angriffsfläche bieten. Deswegen sind Kokosnusspalmen, trotz ihrer Höhe, in der Lage starke Seewinde und sogar Stürme zu ertragen.

Keimende Kokosnuss
Keimende Kokosnuss by Jérémie Silvestro
Die Samen der Kokosnusspalme, die Kokosnüsse, sind so gebaut, das sie schwimmend im Meer weite Strecken zurücklegen können. So wird diese Palmenart über die Weltmeere verbreitet. Die harte Schale schützt den Keim darin vor Wind und Wetter, bis die Kokosnuss an eine Küste gespült wird. Die Palme bevorzugt sandig, lehmige Böden, wobei sie einen recht hohen Salzgehalt toleriert.

Seit Jahrhunderten nutzt der Mensch die Kokospalme. Kokosnüsse sind sehr nahrhaft. Es gibt einige Inseln im Pazifik auf denen der Wasserbedarf der Bevölkerung fast ausschließlich mit dem Saft der Kokosnuss gedeckt wird, da es dort keine natürliche Süßwasserquelle gibt.

Anzucht und Pflege der Kokospalme

Es ist sehr einfach an die Samen der Kokosnusspalme zu kommen. Die Kokosnüsse im Lebensmittelhandel sind normalerweise keimfähig. Man braucht für die Nuss einen entsprechend großen Topf. Als Substrat bietet sich Kokos-Substrat an. Die Kokosnuss wird etwa bis zur Hälfte in das Substrat gedrückt.
Dabei platziert man die Keimöffnungen seitlich, so das diese gerade mit Erde bedeckt sind. Regelmäßiges Gießen ist wichtig, allerdings sollte die Kokosnuss nie "schwimmen". Wenn das Substrat leicht feucht ist, reicht es.

Die Kokosnusspalme ist kälteempfindlich und verträgt längere Perioden unter 20° Celsius nicht. Es ist wichtig die Temperatur in der Keimphase über 22° Celsius zu halten. Ein sonniger Platz im Wintergarten wäre ein guter Standort für diese Palmenart.



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